Interview mit Verena Pullwitt

Sie kennt jeden Namen – Der DRS spricht mit der Akkrediterungsmagerin der Paraskate2019

Verena Pullwitt

DRS: Stelle dich bitte kurz vor.

VP: Hallo, mein Name ist Verena Pullwitt, aber im Skatepark nennen mich alle Vroni. Ich bin 38 Jahre alt, Ergotherapeutin und wohne im schönen Mittelhessischen Bad Endbach. Zum ersten Mal Kontakt mit WCMX hatte ich über Patrick Krause, den ich aus unserem gemeinsamen Studium kenne. 2015 habe ich zum ersten Mal als Begleitung bei einem WCMX Event ausgeholfen und seitdem immer wieder mitgearbeitet, mal als Helfer im Skatepark, aber überwiegend am Counter/ Anmeldung. Seit 2018 begleitet mich dabei mein Hund Humboldt.

DRS: Was ist deine Aufgabe im LOC?

VP: Ich kümmere mich um die Akkreditierung, also die Anmeldungen der Sportler, der Presse und der freiwilligen Helfer. Wenn diese sich über die Homepage registriert haben, bekommen sie von mir eine Anmeldebestätigung und ich drucke einen Akkreditierungsausweis, der dann in Köln am Counter bereit liegt. Bei den freiwilligen Helfern muss ich nur die Ausweise drucken, die Anmeldebestätigung bekommen sie von einer LOC Kollegin, die sich auch vor Ort um sie kümmern wird.

DRS: Wie findest du es, dass die WM in Köln/Deutschland stattfindet?

VP: Super, auch wenn es im Vorfeld und vor Ort bestimmt eine Menge Arbeit ist, die das gesamte LOC ja überwiegend ehrenamtlich leistet. Aber zu sehen wie sich die Athleten, besonders die Kinder, bei solchen Events ins Zeug legen und gegenseitig anfeuern, motivieren oder zu Höchstleistungen pushen, und die strahlenden Gesichter, wenn der Run gut war, das gleicht das alles wieder aus.

DRS: Worauf freust du dich am meisten?

VP: Am meisten freue ich mich darauf, viele Leute aus der WCMX Szene wiederzusehen, viele neue kennenzulernen und ich hoffe, dass sich die ganze viele ehrenamtliche Arbeit auszahlt und wir alle gemeinsam eine tolle WM miteinander erleben können. natürlich sollte auch der Spaß auf allen Seiten nicht zu kurz kommen, im Skatepark bei den Athleten, bei den hoffentlich zahlreichen Zuschauern und bei allen bei den gemeinsamen Abenden und der Abschlussparty.

DRS: Welche Bedeutung hat deiner Meinung nach die WM in Deutschland für WCMX bzw. den Rollstuhlsport im Allgemeinen?

VP: Ich finde es ist eine große Chance, den in Deutschland noch jungen, eher unbekannten Sport bekannter zu machen und auch zu zeigen, dass die deutsche WCMX Szene in den letzten Jahren sehr gewachsen und professioneller aufgestellt ist.

DRS: Was wünscht du dir für die Zukunft des Sports?

VP: Viele coole weitere Events, jede Menge Spaß mit allen Athleten und Organisatoren und ein paar mehr nette ehrenamtliche Helfer oder auch Sponsoren für die größeren Pläne wären nett.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.